18. Nationale Alpine und Renault Clubtreffen am Ring
(Bericht des: Renault Zeros Oldie Club Bayern e.V.)
 
Der Wecker schellte Samstagmorgen um 2:30 Uhr und ohne mich noch einmal kurz umzudrehen ging es ab unter die Dusche, um richtig wach zu werden und ab zum Treffpunkt im Münchner Norden, damit wir pünktlich zum kleinen Frühstück im Dorint Novotel ankommen.
Es war das erste Osterferienwochenende, und gegen 5 Uhr wurde es auch bedeutend voller auf der Autobahn, aber nur Richtung Süden, denn wir waren ja auf der " richtigen Seite".
Aber von München zum Nürburgring ist es ja ein Klacks, in gut 5 Stunden waren wir im Hotel an der Rezeption. Und am Ring war schönes Wetter, das kannte ich noch nicht.
Die Stimmung war gut und es ging mit kleiner Verspätung der Organisatoren pünktlich gegen 10:45 Uhr zu "Renault Live"
Rainer Hübner begrüßte uns bissig herzlich aber durchaus mit Humor. So wie wir es vom Editorial das Report Club-Magazins her kennen und auch schätzen.
10 Jahre D`ARC. Das nahmen sich die Regionalleiter H.J. Nieswand und M. Fischer vor. Mit Witz und Charme gingen Sie im Dialog von Jahr zu Jahr und brachten die Geschehnisse dieses ersten Jahrzehnts galant rüber.
Ich glaube, sie und wir hatten unseren Spaß dabei.
Es wurden 3 Autos vorgestellt, davon der neue Twingo und ein Dacia Logan als
" Rennversion " und ein Clio.
Über Sicherheit und Tuning gab es einen Bericht und ein Film über Renault wurde gezeigt.
Zum Schluss gab es wieder die Ehrung der besten 10 Renault Clubs im D`ARC.
Dann wurde zum Mittagsbuffet geladen und anschließend war die große Mittagspause, für alle, die nicht zur JHV geladen waren. Die Veranstaltung ist ja für bis 2 Mitglieder der aktiven D`ARC Clubs verpflichtend, sonst wird der Club als passiver Club geführt. Dies bedeutet, dass wir keine finanzielle Unterstützung zu Treffen bekommen, der Versicherungsschutz bei Veranstaltungen wegfällt, das Magazin "Report" nicht mehr kostenlos ist und bestimmt noch einiges mehr. Wir streben auf jeden Fall den Status "aktiver Club" im D`ARC an. Wenn schon, denn schon!
Und dann das Highlight: die große Jubiläums-Club-Abend-Veranstaltung. Ich habe den Eindruck gehabt, dass wir alle super gut drauf waren, die Tanzfläche immer gut gefüllt war, das Essen sehr gut ankam, die Getränke schnell serviert wurden und wir alle sehr viel Spaß hatten.
Ein gelungener Abend und Zugaben der Band und die Entscheidung, dass wir nun eine D`ARC -Club-Titel-Musik haben werden. Eine Hymne für den D`ARC, ja so etwas gibt es nur bei uns.
Und schon sollte das Sonnenschein-Wochenende wieder vorbei sein? Nicht ganz, denn Barbara, Detlef und mir kam spontan der Einfall, Karlsruhe einen Besuch abzustatten.
Bundesgerichtshof, Schloss und Botanischer Garten mit blühenden Magnolienbäumen
und Schlossbahnfahrt.
Weil dies so schön war, erlaubten wir uns noch etwas durch die Innenstadt zu schlendern
und anschließend noch Ettlingen einen Besuch abzustatten. Die Altstadt mit dem vielen Fachwerk, das wunderschöne Schloss und eine Eisdiele mit sehr leckerem Eis rundeten diesen Besuch ab und wegen dem anhaltenden schönen Wetter erlaubten wir uns

noch einige Kilometer Landstraße und einen Besuch im Automobil Museum Marxzell.

www.fahrzeugmuseum-marxzell.de

Das war eine weise Entscheidung, denn dieses privat aufgezogene Museum, eigentlich nur ein großer Stadl mit Galerie und Keller, entpuppte sich als wunderhübsches Museum zum Anfassen.

Man kam ganz nah an alle Dinge heran und es war so überladen, dass man einige Male den gleichen Weg gehen konnte und immer neue Sachen sah. Ein Museum zum Weiterempfehlen!
Der Besitzer führte noch einen französischen Musikschrank vor, der per Muskelkraft, wie ein altes Grammophon, angetrieben wurde und dann per eingestanzter Rolle "Tee for two" für Klavier, Zither und verschiedenem Schlagwerk spielte. Eine sehr schöne musikalische Einlage. Den besonderen Charme hatte dieses Museum, da vieles aus der Zeit des Automobils neben, über und im Auto drapiert war.
Für uns auch interessant, dass einige Peugeots, Citroens und RENAULTS im kühlen Keller standen. Das hätte ich hier nicht erwartet.
Das Museum machte um 17:00 Uhr zu (so ernst nahm es aber der Besitzer nicht). Ziemlich knapp vor Ende kam noch ein Citroenclub aus Frankreich angerauscht. Wir sprachen ein paar Sätze über unser Hobby und ich präsentierte ein Report Heft mit einigen Freikarten für das Wochenende: "World Series by Renault" und dann mussten wir auch weiter, denn wir hatten ja noch 300 km zu fahren.

Nach 44 Stunden kamen wir wohlbehalten zu Hause an.


Was für ein Wochenende !!!

Wolfram Dierig